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Tipps & Tricks zur Makrofotografie

Die Makrofotografie versteht es, uns immer wieder in ihren Bann zu ziehen. Zeigt sie uns doch eindrucksvolle Einblicke in eine Welt, die wir sonst nicht oder nur oberflächlich wahrnehmen. Der Blick auf das Detail ist es, der uns fasziniert. Doch wie gelingen solche Fotografien am besten?

Anfänger bei der Makrofotografie?

Insbesondere für Anfänger auf diesem Gebiet gibt es ein paar Regeln, die für tolle Ergebnisse sorgen. Insekten sind ein sehr beliebtes Motiv für Makroaufnahmen. Wer diese kleinen Zeitgenossen möglichst hautnah [in diesem Falle wohl eher Panzernahe ;)] fotografieren möchte, sollte die Zeit zwischen der Morgenröte und dem Erhellen des Tages nutzen. Insekten verfallen in dieser Zeit in die sogenannte Kältestarre oder auch Morgenstarre genannt. So gelingen spektakuläre Fotos, ohne dass der Käfer, die Fliege oder die Raupe blitzschnell wieder verschwunden ist.

Tipps bei der Beleuchtung

Dfeather-dragonfly-1344254_960_720as Licht eine wesentliche Rolle in der Fotografie spielt, ist kein Geheimnis. Insbesondere in der Makrofotografie kann man erstaunliche Effekte erzielen. Wer zum Beispiel Wassertropfen ablichten möchte, sollte auf einen seitlichen Lichteinfall achten. Ein zusätzlicher frontaler Blitz erzeugt interessante Wirkungen.

Grundsätzlich gilt es in der Makrofotografie allerdings als vorteilhaft, keinen Blitz zu verwenden. Durch die kurze Distanz strahlt der Blitz meist über das Motiv hinaus und verfehlt damit seine Wirkung oder er taucht alles, was sich vor der Linse befindet, in ein grelles Licht. Für zu dunkle Motive kann man sich mit einem Trick aus der Affäre ziehen und eine Taschenlampe als Beleuchtung verwenden. Etwas professioneller ist der Einsatz von Reflektoren. Aber auch hier kann man sich mit einem Stück Pappe behelfen, dass man mit Aluminiumfolie bezogen hat.

Die optimale Schärfe

Optimale Schärfe erzielt man in der Makrofotografie durch möglichst kleine Blendenwerte. Die daraus resultierenden längeren Belichtungszeiten erfordern unbedingt den Einsatz eines Stativs. Um zu verhindern, dass der Wind dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung macht, sollten bewegliche Objekte vor ihm geschützt werden. Im einfachsten Fall genügt hierzu ein Regenschirm. Man kann natürlich auch Grashalme und ähnliches zum Beispiel mit kleinen Stöcken fixieren, damit es keine Verwackler gibt.

Der Blickwinkel ist entscheidendchocolate-183543_960_720

Selbstverständlich ist auch in der Makrofotografie die Perspektive alles entscheidend. Mit dem richtigen Blickwinkel kann man Objekte gekonnt in Szene setzen. Als Geheimtipp gilt hier, stets auf „Augenhöhe“ zu achten.
Wer selbst ein wenig Hand anlegt, kann erstaunliche Ergebnisse erzielen. Nicht immer ist das, was man in der Natur vorfindet, ein ansprechendes Motiv. Mit ein wenig Geschick und einem guten Auge gelingt es leicht, aus dem, was man vorfindet, etwas ganz Besonderes zu machen. Aus der Kombination von Formen und Farben kann man dem Zufall ein wenig auf die Sprünge helfen und mit wenig Mühe ein ganz außergewöhnliches Foto in Händen halten. Ein eigentlich langweiliges Arrangement kann mit wenigen Handgriffen in eine Vorlage für ein interessantes Foto verwandelt werden.



Kommentare

KameraBlogger September 29, 2016 um 7:50 pm

hey danke für diesen tollen beitrag ich hätte nie gedacht es es so täuschent wirkt wenn man einen zusätzlichen blitz bei solchen aufnahmen verwendet. ich hatte schon öfters das problem das meine bilder ihrgend wie undeutlich wirkten wusste aber bis jetzt danke dafür nicht woran es lag 🙂

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Martin Video Oktober 1, 2016 um 5:32 pm

hey danke für diesen tollen beitrag
einige der erklärten dinge wusste ich selber noch nicht und ich bin Natur fotograph hauptzächlich auf insta unterwegs danke

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Thomas April 17, 2017 um 4:13 pm

Hi super Beitrag! Das mit den Reflektoren werde ich demnächst mal ausprobieren

Grüße
Thomas

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